Die Suezkrise im Jahr 1956 war eine in einen bewaffneten Konflikt mündende Krise zwischen Ägypten auf der einen und einer Allianz aus Großbritannien, Frankreich und Israel auf der anderen Seite.

Die Suezkrise hatte gezeigt, dass die USA wie auch die Sowjetunion die gegnerische Einflusssphäre im Nahen Osten respektierten und demzufolge auf ein militärisches Eingreifen verzichteten.

Die Suezkrise verkörperte den formellen Beginn des Gegeneinanders zwischen den beiden neuen Supermächten in jener Region und dem Machtbestreben der früheren und an ihrem Einfluss erfolglos festhaltenden Kolonialmächte.