05 Science Fiction



Der Frankfurter Flughafen Soylent Green Soylent Green



Die Bevölkerungsexplosion ist eingetreten. In New York kämpfen 40 Millionen Menschen ums Überleben. Die wenigsten haben ein Dach über dem Kopf: Die Massen werden mit einem angeblich synthetisch erzeugten Fraß namens Soylent Green gefüttert, einem Stoff, der nach Fischstäbchen aussieht aber etwas ganz anderes ist. In dieser völlig zerstörten Umwelt lebt der desillusionierte Detektiv Thorn, der sich mit dem alten Roth ein armseliges Zimmer teilt. Ein Mord ist begangen worden. Das Opfer: William Simonson, ein vermögender Mann, der nicht nur einen bulligen Leibwächter hatte, sondern auch gepflegt zu speisen pflegte und sich als "Möbelstück" das Straßenmädchen Shirl hielt. Thorn findet mit Hilfe von Shirl, dem Leibwächter Tab und Roth heraus, daß er es hier nicht mit einem gewöhnlichen Raubüberfall zu tun hat: der Täter, ein gewisser Gilbert, hat nicht einmal Simonsons Nahrungsmittel angetastet, an denen der stets hungrige Thorn sich erst einmal gütlich tut. Roth entdeckt Beziehungen zwischen dem Toten und dem Gouverneur Bissell; zudem hat Simonson mit der Soylent Green Company zu tun - jener Gesellschaft, die das Volk mit Nahrung versorgt. Thorn sieht sich den üblichen Behinderungen ausgesetzt: Seine Vorgesetzten versuchen ihn zu bremsen. Ein Priester, der etwas weiß, aber Angst um sein Leben hat, kann ihm auch nicht weiterhelfen. Thorn wird von Gilbert, dem völlig verängstigten Mörder angeschossen. Als der alte Roth auf die Lösung des Geheimnisses stößt, beschließt er seinem Leben ein Ende zu machen. Er geht in eine Selbstmordklinik, gibt Thorn vorher allerdings einen Tip. Thorn, der Roth Einschläferung beiwohnt, läßt den Leichnam seines alten Freundes nicht mehr aus den Augen. Er folgt dem Transportweg des Toten - bis in die Soylent Green-Werke hinein. Von Agenten verfolgt und zusammengeschossen, gelingt es ihm hinter das am besten gehütete Geheimnis der Welt zu kommen. Soylent Green ist Menschenfleisch - das einzige Nahrungsmittel, das auf der Erde noch in Hülle und Fülle vorhanden ist.


Soylent Green, USA 1973 mit Charlton Heston, Edward G. Robinson u.a., Regie: Richard Fleischer





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